Glossar

A-SIT Erklärung anzeigen

Das Zentrum für sichere Informationstechnologie - Austria (A-SIT) ist ein Verein, der vom Finanzministerium, der Nationalbank und der Technischen Universität Graz getragen wird. Website von A-SIT
A-SIT

A-Trust Erklärung anzeigen

Die Firma A-Trust ist der einzige akkreditierte Zertfizierungsdiensteanbieter(?) in Österreich. Im Rahmen der Bürgerkarte ist A-Trust vom Bundeskanzleramt beauftragt, die erforderlichen digitalen Zertifikate(?) zu vergeben. Das Unternehmen hat mehrere Besitzer: die Gesellschafter von A-Trust
A-Trust

Öffentlicher Schlüssel [Public Key] Erklärung anzeigen

Der öffentliche Teil des Schlüsselpaares, das bei asymmetrischer Verschlüsselung(?) verwendet wird. Informationen, die mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt sind, können nur mit dem privaten Schlüssel(?) entschlüsselt werden.

a.sign Client Erklärung anzeigen

Eine kostenlose Software der Firma A-Trust(?), die dem Betriebssystem (Windows) die Funktionen der Bürgerkarte zugänglich macht (Cryptographic Service Provider). Der a.sign Client ist Voraussetzung für die Bürgerkarten-Software (Bürgerkartenumgebung) von A-Trust und das Programm VPDFSign, zum Signieren von PDFs. Website von a.sign Client
a.sign Client

a.sign premium Erklärung anzeigen

Der Produktname der Firma A-Trust(?) für das qualifizierte Zertifikat(?) auf der Bürgerkarte.

Adobe-Signatur Erklärung anzeigen

Weltweiter Standard zum Signieren von PDFs; entwickelt von der Firma Adobe (Erfinder des PDF-Formats). Adobe-Signaturen können direkt in Adobe Reader überprüft werden; sie sind nicht mit PDF-AS(?)-Signaturen kompatibel. Um qualifizierte Signaturen(?) zu erstellen, ist ein Plugin erforderlich, siehe: Weitere Informationen über PDF-Signatur

Aktivierung [Freischaltung] Erklärung anzeigen

Als Aktivierung bezeichnet man den Vorgang, dass Sie Ihr Handy oder Ihre e-card zur Bürgerkarte machen. Bürgerkarte aktivieren

Amtlicher Lichtbildausweis (Aktivierung) Erklärung anzeigen

Folgende Lichtbildausweise werden zur Aktivierung bei einer Registrierungsstelle akzeptiert:
  • Apothekerausweis
  • Behindertenpass
  • Dolmetscherausweis
  • eDA Dienstausweis Republik Österreich
  • EDU-Card
  • Internationaler Reisepass
  • Notarausweis
  • Rechtsanwaltsausweis
  • Sachverständigenausweis
  • Studierendenausweis
  • Ziviltechnikerausweis
  • Österreichische Identitätskarte
  • Österreichischer Führerschein
  • Österreichischer Personalausweis

Amtssignatur Erklärung anzeigen

Die von Behörden verwendete elektronische Signatur(?) nach dem Standard PDF-AS(?). Eine Amtssignatur kann eine fortgeschrittene(?) oder eine qualifizierte Signatur(?) sein. Bestandteile einer Amtssignatur sind:
  • die Bildmarke(?) der signierenden Behörde
  • ein Hinweis, dass das Dokument amtssigniert wurde
  • ein Hinweis zur Signaturprüfung

Applet Erklärung anzeigen

Ein Software-Programm, das innerhalb des Browsers (Firefox, Internet Explorer, Safari usw.) abläuft. Applets sind in der Programmiersprache Java(?) geschrieben.

Asymmetrische Verschlüsselung [Public-Key-Encryption] Erklärung anzeigen

Eine ausgeklügeltes Verschlüsselungsmethode, bei der zur Verschlüsselung ein anderer Schlüssel verwendet wird als zur Entschlüsselung. Ein Teil dieses Schlüsselpaares ist öffentlich (öffentlicher Schlüssel(?)), der andere Teil bleibt geheim (privater Schlüssel(?)). Bekannte asymmetrische Verschlüsselungsverfahren sind RSA(?) oder ECDSA(?).

Bürgerkartenumgebung [BKU, Bürgerkarten-Software] Erklärung anzeigen

Eine Software, die zur Verwendung der Bürgerkartenfunktion auf einer Karte erforderlich ist. Die vom Bundeskanzleramt empfohlene Bürgerkartenumgebung ist Mocca(?). Darüber hinaus gibt es von privaten Firmen entwickelte Bürgerkartenumgebungen, z.B. A-Trust Bürgerkartenumgebung, trustDesk(?), hotSign(?).

Base64 Erklärung anzeigen

Ein Kodierungsverfahren, das 64 verschiedene Zeichen verwendet (26 Großbuchstaben, 26 Kleinbuchstaben, die 10 Ziffern 0 bis 9, sowie + und /). Base64 ist weit verbreitet, so werden z.B. alle E-Mail-Attachments in dieser Form kodiert.

BDC Erklärung anzeigen

Die Firma BDC EDV Consulting GmbH ist auf IT-Consuling, Projektmanagement und Softwareentwicklung in den Bereichen

  • IT-Security, Sicherheitskonzepte, Kryptografie
  • Smartcards
  • Digitale Signaturen, Public Key Infrastructure (PKI)
  • Elektronischer Zahlungsverkehr

spezialsiert.

Website von BDC
BDC

Bereichsspezifisches Personenkennzeichen [bPK] Erklärung anzeigen

Eine aus der Stammzahl(?) abgeleitete Nummer, mit der eine Person durch die Behörde identifiziert wird (z.B. j/NxdRQhp+tNyE9WhHdBSYuy3hA=). Zur Berechnung des bereichsspezifischen Personenkennzeichens wird (außer der Stammzahl) noch ein so genanntes Bereichskürzel (Bereichskennung) für den jeweiligen Verwaltungsbereich herangezogen (z.B. UW für Umwelt oder SA für Steuern und Abgaben). Dadurch ist es nicht möglich, eine Person über verschiedene Verwaltungsbereiche hinweg zu identifizieren. Außerdem ist nicht möglich, aus dem bereichsspezifischen Personenkennzeichen wieder die Stammzahl zu errechnen.

Bildmarke Erklärung anzeigen

Grafischer Bestandteil einer Amtssignatur(?), die den Benutzern die schnelle Wiedererkennung der signierenden Behörde erleichtern soll (analog zu einem Logo). Eine Bildmarke ist sozusagen die elektronische Entsprechung eines Stempels bzw. Siegels. Beispiele für Bildmarken:
Bildmarke des BundeskanzleramtsBildmarke des Landes BurgenlandBildmarke des UnterrichtsministeriumsBildmarke des Landes OberösterreichBildmarke der Stadt Wien

Chipkarte [Smartcard] Erklärung anzeigen

Eine Plastikkarte mit einem (meist gold-farbigem) Metallchip. Beispiele: e-card, Bankomatkarte (Maestro)

CIN [Cardholder Identification Number, Signaturvertragsnummer] Erklärung anzeigen

Sozusagen Ihre Kundennummer beim Zertifizierungsdiensteanbieter(?) (d.h. der Firma A-Trust(?)). Bei jedem Aktivierungsprozess(?) bekommen Sie eine neue CIN; sie wird im Signaturvertrag als Signaturvertragsnummer angezeigt.

Digitales Österreich Erklärung anzeigen

Eine im Bundeskanzleramt angesiedelte Plattform zur Koordination der e-Government(?)-Aktivitäten in Österreich. Website Digitales Österreich
Digitales Österreich

e-card G2 [e-card der zweiten Generation] Erklärung anzeigen

Alle vor Dezember 2009 ausgegebenen e-cards; erkennbar daran, dass rechts oben (unter dem SV-Logo) kein Aufdruck in Blindenschrift (Braille) vorhanden ist.
e-cards G2 enthalten zwei ECDSA(?)-Schlüsselpaare.
e-card G2

e-card G3 [e-card der dritten Generation] Erklärung anzeigen

Alle ab Dezember 2009 ausgegebenen e-cards; erkennbar an der Blindenschrift (Braille) rechts oben (unter dem SV-Logo).
e-cards G3 enthalten ein ECDSA(?)-Schlüsselpaar (für ein qualifiziertes Zertifikat(?)) und ein RSA(?)-Schlüsselpaar (für ein nicht-qualifiziertes Zertifikat(?)).
e-card G3

e-Government Erklärung anzeigen

e-Government (deutsch: „e-Regierung“) bezeichnet ganz allgemein das Bestreben, Verwaltungsabläufe durch verstärkten Computereinsatz zu vereinfachen.

ECDSA Erklärung anzeigen

Ein neueres asymmetrisches Verschlüsselungverfahren(?), das auf elliptischen Kurven basiert. ECDSA ist fortschrittlicher als RSA(?) (d.h., es kommt mit kürzeren Signaturwerten aus), aber noch nicht so weit verbreitet. Die Abkürzung steht für Elliptic Curve Digital Signature Algorithm.

EGIZ Erklärung anzeigen

Das E-Government Innovationszentrum (EGIZ) ist eine gemeinsame Initiative des Bundeskanzleramtes und der Technischen Universität Graz. Es entwickelt unter anderem die Bürgerkarten-Software(?) Mocca(?).
EGIZ

Elektronische Signatur [digitale Signatur] Erklärung anzeigen

Die elektronische Variante einer eigenhändigen Unterschrift. Das österreichische Signaturgesetz unterscheidet drei Qualitätsstufen von elektronischen Signaturen:
  1. elektronische Signatur (zur besseren Unterscheidbarkeit oft auch einfache elektronische Signatur genannt)
  2. fortgeschrittene elektronische Signatur(?)
  3. qualifizierte elektronische Signatur(?)

Ergänzungsregister Erklärung anzeigen

Ein Zusatz-Verzeichnis zum Zentralen Melderegister, damit auch nicht in Österreich gemeldete Personen eine Bürgerkarte bekommen können.
Hintergrund: Die Personenbindung(?) der Bürgerkarte beruht auf der Stammzahl(?), die wiederum aus der ZMR-Zahl(?) abgeleitet wird. Wer nicht in Österreich gemeldet ist, steht jedoch nicht im Zentralen Melderegister und hat daher auch keine ZMR-Zahl.
  • Im Ergänzungsregister für natürliche Personen werden Menschen eingetragen.
  • Im Ergänzungsregister für sonstige Betroffene sind juristische Personen gelistet, die nicht im Firmenbuch stehen.
Das Ergänzungsregister wird von der Stammzahlenregisterbehörde(?) geführt.

FinanzOnline Erklärung anzeigen

Internet-Plattform der Finanzämter zur einfacheren Abwicklung von Steuerangelegenheiten. FinanzOnline
FinanzOnline

Fortgeschrittene Signatur Erklärung anzeigen

Die mittlere Qualitätsstufe einer elektronischen Signatur(?) gemäß Signaturgesetz. Im Unterschied zur qualifizierten Signatur(?) ist die fortgeschrittene Signatur einer eigenhändigen Unterschrift im Allgemeinen nicht gleichgestellt. Siehe auch: Hintergrund-Informationen: Was steht im Gesetz

Handy Signatur Erklärung anzeigen

Die Handy Signatur ist eine vollwertige Bügerkarte, die Sie an Ihrem Handy aktivieren können. Der Vorteil ist, dass Sie kein Kartenlesegerät(?) benötigen. Zur Aktivierung Ihres Handys als Bürgerkarte siehe Handy aktivieren.
RTR

Hash-Wert [Fingerabdruck, Message Digest] Erklärung anzeigen

Eine aus dem ursprünglichen Text abgeleitete Prüfsumme. Mit ihrer Hilfe kann überprüft werden, ob der Text unversehrt und vollständig ist. Gängige Hash-Verfahren sind MD5, CRC oder SHA(?).
Das englische Verb „to hash“ heißt „zerhacken“, auf der Speisekarte bedeutet „hash“ „Faschiertes“.

hotSign Erklärung anzeigen

Eine teilweise kostenpflichtige Bürgerkarten-Software(?) (Bürgerkartenumgebung) der Firma BDC. BDC bietet mit hotPDFsign und hotPDFverify auch Produkte zur PDF Signatur. Website von hotSign
BDC hotSign

Infobox Erklärung anzeigen

Ein Speicherbereich auf der e-card. Die Personenbindung(?) ist z.B. in einer Infobox gespeichert; ebenso Vollmachten.

Infobox-PIN Erklärung anzeigen

Bei Bürgerkarte auf älteren Bankomatkarten (Maestro) ist der Zugriff auf die Infobox(?) (in der z.B. die Personenbindung(?) gespeichert ist), durch eine eigene PIN(?) gesichert. Standardmäßig ist als Infobox-PIN die Zahlenfolge 0000 voreingestellt.

IT Solution Erklärung anzeigen

IT Solution entwickelt und vertreibt seit 1998 Software für die verschiedenen Anwendungsbereiche der digitalen Signatur.
Website von IT Solution
IT Solution

Java Erklärung anzeigen

Eine Programmiersprache, die in den meisten heutigen Browsern (Firefox, Internet Explorer, Safari usw.) bereits installiert ist. Website von Java
Java

Karten-PIN [Geheimhaltungs-PIN, Authentifizierungs-PIN] Erklärung anzeigen

Die Karten-PIN ermöglicht einerseits das Erstellen einer fortgeschrittenen Signatur(?) und andererseits den Zugriff auf die Personenbindung(?). Die Karten-PIN ist eine 4- bis 10-stellige Zahlenkombination, die Sie bei der Aktivierung(?) frei wählen können.

Kartenlesegerät [Kartenleser, Card Reader, Smart Card Reader] Erklärung anzeigen

Ein kleines Gerät, das an den Computer angeschlossen wird, um Daten von einer Chipkarte(?) zu lesen oder auf sie zu schreiben.
Kartenlesegerät der Firma Gemalto

Mocca Erklärung anzeigen

Die vom Bundeskanzleramt empfohlene Bürgerkarten-Software(?) (Bürgerkartenumgebung). Die Entwicklung wird vom EGIZ(?) koordiniert. Das Programm ist kostenlos; der Quellcode ist offengelegt (Open-Source). Die Abkürzung steht für Modular Open Citizen Card Architecture. Download von Mocca
Mocca

Nicht-qualifiziertes Zertifikat Erklärung anzeigen

Ein Zertifikat(?), das kein qualifiziertes Zertifikat(?) ist. Das Signaturgesetz (SigG) nennt dafür leider keinen speziellen Begriff, daher haben sich auch die Bezeichnungen einfaches Zertifikat oder fortgeschrittenes Zertifikat eingebürgert.

Online-BKU [BKU-Online] Erklärung anzeigen

Im Browser (Firefox, Internet Explorer, Safari usw.) ablaufende Bürgerkarten-Software(?) (Bürgerkartenumgebung); benötigt Java(?). Website von Java
Online-BKU bei FinanzOnline

PC/SC-Schnittstelle [PC/SC-Standard] Erklärung anzeigen

Eine standardisierte Schnittstelle für Kartenlesegeräte(?) zum Zugriff auf Chipkarten(?). Die Abkürzung steht für Personal Computer / Smart Card.

PDF-AS Erklärung anzeigen

Ein vom EGIZ(?) spezifizierter Standard zum Signieren von PDFs. Die Abkürzung AS stand zwar ursprünglich für Amtssignatur(?), tatsächlich können jedoch alle Bürgerkarten-Benutzer PDF-AS-Signaturen erstellen.
PDF-AS-Signaturen sind nicht mit Adobe-Signaturen(?) kompatibel. PDF-AS-Signaturen enthalten immer einen Signaturblock(?); bei textueller PDF-AS-Signatur ist es dadurch möglich, die Signatur auch dann zu überprüfen, wenn das Dokument nur in Papierform vorliegt (erfordert allerdings das Abtippen des gesamten Textes). Weitere Informationen über PDF-Signatur

Personenbindung Erklärung anzeigen

Die Personenbindung stellt eine Verbindung zwischen Ihrem qualifizierten Zertifikat(?) und Ihrer Stammzahl(?) her. Da Sie im Zertifikat nur durch Ihren Namen identifiziert sind, wären sonst Verwechslungen zwischen mehreren Personen möglich (bei Namensgleichheit). Technisch gesehen ist die Personenbindung eine von der Stammzahlenregisterbehörde signierte Datei im XML(?)-Format, die während des Aktivierungsprozesses(?) auf dem Chip der Karte gespeichert wird.

PIN [PIN-Code] Erklärung anzeigen

Ein Passwort in Form einer Zahlenkombination, die eingegeben werden muss, um bestimmte Aktionen durchzuführen. Die PIN ist eine Sicherheitsmaßnahme, um unberechtigten Zugriff zu verhindern. Die Bürgerkarte auf der e-card ist durch eine Signatur-PIN(?) und eine Karten-PIN(?) geschützt. Die Abkürzung steht für Persönliche Identifikationsnummer.

Privater Schlüssel [Private Key] Erklärung anzeigen

Der geheime Teil des Schlüsselpaares, das bei asymmetrischer Verschlüsselung(?) verwendet wird. Informationen, die mit dem privaten Schlüssel verschlüsselt (signiert) sind, können nur mit dem öffentlichen Schlüssel(?) entschlüsselt werden.

Qualifizierte Signatur Erklärung anzeigen

Die höchste Qualitätsstufe einer elektronischen Signatur(?). Gemäß Signaturgesetz (SigG) § 4 ist eine qualifizierte elektronische Signatur einer eigenhändigen Unterschrift gleichgestellt (bis auf ganz wenige Ausnahmen wie z.B. Notariatsakte). Siehe auch: Hintergrund-Informationen: Was steht im Gesetz

Qualifiziertes Zertifikat Erklärung anzeigen

Ein Zertifikat(?), das bestimmte zusätzliche Anforderungen erfüllt, die im Signaturgesetz (SigG) § 5 gelistet sind. Eine qualifizierte Signatur(?) muss immer auf einem qualifizierten Zertifikat beruhen.

RSA Erklärung anzeigen

Eines der ältesten asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren(?). RSA ist weiter verbreitet als das modernere ECDSA(?), erzeugt aber längere Signaturwerte. Die Abkürzung steht für die Initialen der drei Entwickler Ronald L. Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman.

RTR-GmbH Erklärung anzeigen

Die Telekom-Control-Kommission, die Regulierungsbehörde für den österreichischen Telekommunikationsmarkt, ist auch mit den Aufgaben der Aufsichtsstelle nach dem Signaturgesetz betraut. Sie bedient sich bei der Aufsicht der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH).
RTR

Security Layer Erklärung anzeigen

Jener Teil der Bürgerkarten-Software(?) (Bürgerkartenumgebung), der mit der Chipkarte(?) kommuniziert.

SHA Erklärung anzeigen

Das bei der Bürgerkarte verwendete Hash-Verfahren. Die Abkürzung steht für Secure Hash Algorithm.

Signatur-PIN Erklärung anzeigen

Die Signatur-PIN ermöglicht das Erstellen einer qualifizierten Signatur(?). Sie ist bei der e-card eine 6- bis 12-stellige Zahlenkombination, die Sie bei der Aktivierung(?) frei wählen können.

Signaturblock Erklärung anzeigen

Die tabellarische Darstellung der relevanten Bestandteile einer elektronischen Signatur(?) gemäß PDF-AS(?). Insbesondere enthält der Signaturblock:
  • Den Signaturwert (=signierter Hash-Wert(?))
  • Den Namen des Unterzeichners
  • Datum und Uhrzeit
  • Die Nummer des zu Grunde liegenden Zertifikats(?)
  • Einen Hinweis, wo die Signatur überprüft werden kann
Falls es sich um eine Amtssignatur(?) handelt, zusätzlich:
  • die Bildmarke(?) der signierenden Behörde
  • einen Hinweis, dass das Dokument amtssigniert wurde
Beispiel:
Signaturblock

Signaturkarte Erklärung anzeigen

Eine Chipkarte(?), die zwar ein Zertifikat(?) enthält, aber keine Personenbindung(?), und die daher keine Bürgerkarte ist.

Signaturpasswort [Signatur Passwort] Erklärung anzeigen

Das Passwort, das den Zugriff auf die Bürgerkartenfunktion am Handy sichert; sozusagen der PIN-Code für’s Handy. Das Signaturpasswort besteht aus 6 bis 20 Zeichen (Buchstaben oder Ziffern); sie können es bei der Aktivierung(?) frei wählen.

Signaturprüfung vom Papierausdruck Erklärung anzeigen

Bei textuellen Signaturen gemäß dem PDF-AS(?)-Standard ist es möglich, die Signatur auch vom Papierausdruck zu überprüfen. Dazu ist es notwendig, den gesamten Text und den Signaturwert aus dem Signaturblock(?) abzutippen. Unsichtbare Zeichen (mehrfache Leerzeichen, Absatzmarken, Tabulatoren usw.) werden bei der Signaturprüfung automatisch ignoriert; der PDF-AS(?)-Standard enthält dafür umfassende „Normalisierungsmaßnahmen“.
Links:

Sozialversicherungsnummer [SV-Nummer] Erklärung anzeigen

Eine 10-stellige Zahl, sozusagen Ihre Kundennummer bei der Sozialversicherung. Die letzten 6 Stellen entsprechen zwar meistens dem Geburtsdatum (z.B. 050670 für 5. Juni 1970), aber nicht immer.

Stammzahl Erklärung anzeigen

Eine aus der ZMR-Zahl(?) abgeleitete Nummer (z.B. Qq03dPrgcHsx3G0lKSH6SQ==), die die Basis der Personenbindung(?) bildet. Die Stammzahl wird durch Triple-DES(?)-Verschlüsselung erzeugt; es ist daher nicht möglich, aus der Stammzahl wieder die ZMR-Zahl zu errechnen.

Stammzahlenregisterbehörde Erklärung anzeigen

Eine eigens eingerichtete Behörde zur Vergabe der Stammzahlen(?) und Führung des Ergänzungsregisters(?). Stammzahlenregisterbehörde ist die Datenschutzkommission. Website der Stammzahlenregisterbehörde

Stammzertifikat [Wurzelzertifikat, Root Certificate] Erklärung anzeigen

Das Zertifikat(?), mit dem ein Zertfizierungsdiensteanbieter(?) die von ihm ausgestellten Zertifikate signiert. Mit anderen Worten: Alle Bürgerkarten beruhen auf der Glaubwürdigkeit des Stammzertifikats von A-Trust(?).

Stork Erklärung anzeigen

Eine EU-Initiative, um die verschiedenen „Bürgerkarten“ (eID’s) der einzelnen europäischen Länder miteinander zu vernetzen. Die Abkürzung steht für Secure identity across borders linked. Website von Stork
Stork

Symmetrische Verschlüsselung Erklärung anzeigen

Eine Verschlüsselungsmethode, bei der zum Verschlüsseln der selbe Schlüssel verwendet wird wie zum Entschlüsseln (im Gegensatz zur asymmetrischen Verschlüsselung(?)). Bekannte symmetrische Verschlüsselungsverfahren sind IDEA, AES oder DES(?).

TAN Erklärung anzeigen

Zweiter Teil der Authentifizierung bei Bürgerkarte am Handy. Nachdem Sie sich mit Ihrem Signaturpasswort(?) angemeldet haben, erhalten Sie eine SMS mit dem TAN-Code. Er besteht aus 6 Zeichen (Buchstaben und Ziffern) und ist 5 Minuten lang gültig. Die Abkürzung TAN steht für Transaktionsnummer.

Triple-DES [3DES] Erklärung anzeigen

Ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren(?). Die Blockgröße beträgt 64 Bit, d.h. die Länge der zu verschlüsselnden Informationen muss ein Vielfaches von 64 Bit sein. Der Zusatz Triple bedeutet, dass das Verfahren im Wesentlichen eine dreimalige Wiederholung einer DES-Verschlüsselung darstellt. Die Abkürzung DES steht für Data Encryption Standard.

trustDesk Erklärung anzeigen

Eine kostenpflichtige Bürgerkarten-Software(?) (Bürgerkartenumgebung) der Firma IT Solution. Die Version trustDesk Professional kann auch zur Signatur von PDF verwendet werden.Website von trustDesk
trustDesk basic

Verwaltungssignatur Erklärung anzeigen

Vorläufer der heutigen qualifizierten Signatur(?). Zertifikate(?) für Verwaltungssignaturen werden nicht mehr ausgestellt, bleiben aber bis zum ihrem Ablauf gültig (längstens bis Ende 2012). Eine Verwaltungssignatur ist eine fortgeschrittene Signatur(?), die im e-Government(?)-Bereich einer qualifizierten Signatur gleichgestellt ist.
Wenn Sie eine e-card mit Verwaltungssignatur besitzen und auf qualifizierte Signatur umsteigen möchten, benötigen Sie eine neue e-card:
  • Online-Formular e-card Bestellung (geben Sie im Feld Begründung des Antrags den Grund Bürgerkarte (Umstieg auf qualifiziertes Zertifikat) an) oder
  • Rufen Sie die e-card-Servicenummer: 050 124 33 11

Verzeichnisdienst Erklärung anzeigen

Ein vom Zertfizierungsdiensteanbieter(?) (d.h. der Firma A-Trust(?)) betriebenes öffentliches Verzeichnis, in dem ausgestellte Zertifikate(?) eingetragen sind. A-Trust Verzeichnisdienst

Widerrufspasswort Erklärung anzeigen

Das Passwort, das Sie angeben müssen, um Ihre Bürgerkartenfunktion zu deaktivieren (d.h. die beiden Zertifikate(?) endgültig zu widerrufen). Das Widerrufspasswort besteht aus 6 bis 10 Zeichen (Buchstaben oder Ziffern); sie können es bei der Aktivierung(?) frei wählen.
(Ohne Widerrufspasswort können Sie Ihre Bürgerkarte zwar nicht widerrufen, aber sperren.)

XML Erklärung anzeigen

Ein standardisiertes Dateiformat zum Austausch von Informationen. Beispielsweise würde für eine Person namens Susanne Muster, geboren am 1.1.1950, folgendes in der Personenbindung(?) stehen:
<pr:Name>
<pr:GivenName>Susanne</pr:GivenName>
<pr:FamilyName primary="undefined">Muster</pr:FamilyName>
</pr:Name>
<pr:DateOfBirth>1950-01-01</pr:DateOfBirth>

Zertifikat Erklärung anzeigen

Einfach gesagt, ist ein Zertifikat eine elektronische Bescheinigung, dass Sie wirklich Sie sind. Technische Antwort: Mittels Zertifikat bestätigt der Zertfizierungsdiensteanbieter(?) (d.h. die Firma A-Trust(?)), dass ein öffentlicher Schlüssel(?) tatsächlich einer bestimmten Person gehört. Das Zertifikat ist nur für einen bestimmten Zeitraum gültig (maximal 5 Jahre lang) und wird vom Zertifizierungsdiensteanbieter mit seinem privaten Schlüssel(?) signiert.
Das Signaturgesetz unterscheidet zwischen qualifizierten Zertifikaten(?) und (nicht-qualifizierten) Zertifikaten(?).

Zertifikatsperrliste [CRL, Certificate Revocation List] Erklärung anzeigen

Eine von A-Trust(?) geführte Liste, in der die Nummern aller gesperrten bzw. widerrufenen Zertifikate eingetragen sind.
Zertifikatsperrliste (direkter Download der .crl-Datei)

Zertifizierungsdiensteanbieter [ZDA] Erklärung anzeigen

Ein Anbieter von Zertifikaten(?). Im Fall der Bürgerkarte ist das die Firma A-Trust(?) (als einziger in Österreich akkreditierter Zertfizierungsdiensteanbieter).

ZMR-Zahl [Melderegisterzahl] Erklärung anzeigen

Eine vom Zentralen Melderegister (ZMR) vergebene Zahl, die jede in Österreich gemeldete Person eindeutig identifiziert. ZMR-Zahlen sind 12-stellig, also z.B. 000247681888. Sie bestehen aus Zufallszahlen und einer Prüfziffer.
Ihre ZMR-Zahl können Sie auf Ihrer Meldebestätigung (ersetzt seit 1.3.2002 den alten Meldezettel) sehen: Meldebestätigung mit der Bürgerkarte anfordern